Zertifizierungs-News aktuell

11/2019: Gesundheitskompetenz und Versorgungsorganisationen

Ein Beitrag im aktuellen Themenheft des Landesseniorenrats Thüringen stellt unter anderem den HLHO-10-Kurzfragebogen vor, mit dem Beschäftigte von Versorgungsorganisationen danach befragt werden können, inwieweit Gesundheitskompetenz ihr ihrer Organisation berücksichtigt und gefördert wird. Eine Befragung von Beschäftigen in Brustkrebszentren hat gezeigt, dass Patient*innen zwar über Kosten und Risiken von Behandlungen informiert werden, differenzierendes Informationsmaterial jedoch noch kaum genutzt wird. Der HLHO-10-Kurzfragebogen ist nutzbar für Forschungsprozesse, um Gesundheitskompetenzorientierung von Versorgungsorganisationen zu beschreiben und zu erklären, aber auch für Organisationen selbst, die so mögliche Defizite in einem wesentlichen Teilbereich von Patientenorientierung aufdecken und ggf. intervenieren können.

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10/2019 Brustkrebs beim Mann: Bewusstsein und Forschung steigern

Männer mit Brustkrebs profitieren zwar von den hochentwickelten Strukturen zur Brustkrebsversorgung in Deutschland, dennoch zeigen sich Versorgungsdefizite bei der seltenen Erkrankung aus der Sicht der behandelnden Professionen und Patienten. Zwei aktuelle Veröffentlichungen zum Thema Brustkrebs – ein Fachartikel und ein Letter to the Editor – betonen, dass mehr Forschungsevidenz zu dem Thema generiert werden sollte. Zudem sollte Informationsmaterial spezifischer auf Männer angepasst, der Zugang zu ambulanter gynäkologischer Versorgung gewährleistet, Aufmerksamkeit in Gesundheitsberufen für die Erkrankung gesteigert und Zuständigkeiten für Betroffene geklärt werden.

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10/2019: Zertifizierung von Krebszentren Versicherten vorgestellt

Ein aktueller Beitrag im Magazin des Verbands der Ersatzkassen stellt Versicherten das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft vor. Was macht zertifizierte Krebszentren aus? Welche aktuellen Entwicklungen gibt es? Und wie können Patientinnen und Patienten zertifizierte Krebszentren finden?

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09/2019 Vorgestellt: Innovative Partnership Action against Cancer (iPAAC)

Ein aktueller Beitrag im FORUM berichtet über die „Innovative Partnership against Cancer“ (iPAAC): Bei dieser „Gemeinsamen Maßnahme“ zur Krebsbekämpfung der Europäischen Union und der Mitgliedsstaaten übernimmt die Deutsche Krebsgesellschaft zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit die Leitung für das Arbeitspaket 10 Governance of Cancer Care.

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09/2019 N-MALE Studie: Stärkeres Bewusstsein für Brustkrebs beim Mann erforderlich

Es gibt nur wenig Forschung zu Brustkrebs bei Männern. Im Rahmen der N-MALE Studie wurden männliche Brustkrebspatienten nun im Mixed-Methods-Design dazu befragt, wie sie die auf Frauen zugeschnittene Gesundheitsversorgung bei Brustkrebs wahrnehmen. Wahrgenommene Defizite waren Verzögerungen bei der Diagnose, Unsicherheiten bei der Behandlung, Stigmatisierung und unklare Zuständigkeiten bei der Nachsorge. Ein höheres Bewusstsein in der Öffentlichkeit, bei Versorgern und in der Wissenschaft zu Brustkrebs beim Mann sind erforderlich, um zukünftig einen besseren Zugang zur gynäkologischen Versorgung und eine geregelte Nachsorge für Männer mit Brustkrebs zu gewährleisten.

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09/2019 PCO-Studie: Deutscher Fragebogen zur Lebensqualität bei Prostatakrebspatienten validiert

Die Behandlung von Prostatakrebs bringt häufig erhebliche Nebenwirkungen mit sich. Deshalb ist es wichtig, Patienten mit Prostatakrebs nach ihrer gesundheitsbezogene Lebensqualität zu befragen. Häufig verwendet wird dafür der Fragebogen EPIC-26 – bisher jedoch ohne deutsche Validierung. Eine psychometrische Evaluation des Fragebogens im Rahmen der Prostate Cancer Outcome (PCO)-Studie zeigt nun: Auch die deutsche Übersetzung des EPIC-26 eignet sich gut, um gesundheitsbezogene Symptome bei Patienten mit Prostatakrebs zu erfassen. Abstract

08/2019 Brustkrebs bei Männern: Familie und Freunde stärker einbinden

Rund ein Prozent aller Menschen mit Brustkrebs sind Männer. Da Brustkrebs jedoch immer noch als typische Frauenkrankheit gilt, haben betroffene Männer häufig mit Stigmatisierung und Isolierung zu kämpfen. Im Rahmen der N-MALE Studie wurden Männer mit Brustkrebs befragt, bei wem sie sozialen Halt während der Krankheit finden. Vor allem Partner*innen, Familie und Freunde spielen eine wichtige emotionale Rolle für Betroffene. Es sollte darüber nachgedacht werden, wie enge soziale Kontakte besser in der Brustkrebsversorgung von Männern eingebunden werden können, z.B. bei Rehabilitationsangeboten. Selbsthilfegruppen waren Männern mit Brustkrebs teilweise unbekannt. Informationen zu Anlaufstellen sollten demnach verstärkt vermittelt werden.

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07/2019 Forum-Artikel: Das europäische Zertifizierungssystem der DKG

Mit der immer weiter steigenden Anzahl der DKG-zertifizierten Zentren ist das Zertifizierungssystem mittlerweile das größte in Europa geworden. Ein aktueller Beitrag im FORUM beschreibt, wie die Kernziele des Zertifizierungssystems – interdisziplinäre Netzwerkbildung, Leitlinienadhärenz, Messung, Darstellung und kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität – auf europäischer Ebene umgesetzt werden können.

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07/2019 Brustkrebs bei Männern – Informationsmaterial für Patienten, Angehörige und Versorger

Brustkrebs bei Männern ist sehr selten. Die Zertifizierungskommission der Brustkrebszentren und das Versorgungsforschungsprojekt N-MALE haben Informationsblätter erarbeitet, um speziell auf Männer mit Brustkrebs zugeschnittene Informationen zur Verfügung stellen zu können. Gerne können Sie als Arzt oder Ärztin, Beratungsstelle oder weiterer Erstkontakt für Männer mit Brustkrebs das Material hier herunterladen, ausdrucken und an Betroffene weitergeben:

Ein Informationsblatt für Betroffene und Angehörige, das die Inhalte aus der Patientenleitlinie Brustkrebs zu Diagnose und Behandlung von Brustkrebs bei Männern gebündelt zusammenfasst und auf weitere Anlaufstellen verweist.

Ein N-MALE Prompt Sheet als Hilfestellung für Betroffene oder Angehörige, um sich in Gesprächen und bei der Informationssuche rund um die Erkrankung zurechtzufinden.

Fact Sheets, die die Ergebnisse der N-MALE Studie zur Patientenperspektive und Versorgerperspektive zusammenfassen.

06/2019 Interview mit PD Dr. Peter Reichardt über seltene Krebserkrankungen und neue zertifizierte Sarkomzentren

In einem Interview mit Spiegel-Online spricht PD Dr. Peter Reichardt über die DKG-Zertifizierung von Sarkomzentren und erklärt, welche Rolle sie in der Versorgung von Menschen mit seltenen Krebserkrankungen spielen. Er ist Mitglied der Zertifizierungskommission Sarkomzentren

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06/2019 Das Potenzial von Patient-Reported Outcomes – Nutzen und Umsetzung der EDIUM-Studie

Regelmäßiges Monitoring mit Patient-Reported Outcomes (PROs) kann die Lebensqualität von Krebsbetroffenen erheblich verbessern und sollte somit fester Bestandteil onkologischer Versorgung werden. Ein aktueller Beitrag in Onkologische Pflege berichtet, wie das deutschlandweite EDIUM-Projekt PROs zwischen Darmkrebszentren vergleicht und die Implementierungshürden und -chancen von PRO-Anwendungen klinikübergreifend und unter Einbeziehung der Behandlersicht evaluiert. Von besonderer Bedeutung bei diesem Vorhaben ist unter anderem das onkologische Pflegepersonal, das häufig einen Großteil der Gesundheitsedukation übernimmt, Krebspatientinnen und -patienten beim Selbstmanagement berät und somit letztlich zur Förderung von Lebensqualität und einer optimalen Gesundheitsversorgung beiträgt.

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05/2019 Zweitmeinungsprogramm der Deutschen Krebsgesellschaft

Ein nicht unerheblicher Anteil onkologischer Patientinnen und Patienten hat ein Bedürfnis nach einer Zweitmeinung. Eingeholte Zweitmeinungen fallen dann meist zur Zufriedenheit der Betroffenen aus und in einer relevanten Zahl von Fällen hat die Zweitmeinung andere Behandlungsvorschläge zur Folge. Die DKG hat nun ein qualitätsgesichertes, strukturiertes Verfahren zur Einholung von Zweitmeinungen aus den zertifizierten Zentren entwickelt. Henning Adam und Christoph Kowalski stellen in ONKOLOGIE heute die rechtliche Grundlage, ausgewählte Erkenntnisse zu Nutzen und Inanspruchnahme sowie das Zweitmeinungsprogramm der DKG vor.

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05/2019 Zertifizierte Brustkrebszentren treffen fundierte Entscheidungen bei Trastuzumab-Therapie

Wenn zertifizierte Brustkrebszentren entgegen der Leitlinienempfehlung keine Empfehlung für eine Trastuzumab-Behandlung aussprechen, müssen sie die Gründe ihrer Entscheidung dokumentieren. Eine kürzlich in Archives of Gynecology and Obstetrics veröffentlichte Auswertung dieser Entscheidungsgründe zeigt nun, dass Empfehlungen gegen eine Trastuzumab-Behandlung durch sorgfältig begründete und fundierte Entscheidungen in den Tumorkonferenzen entstehen und kein Indiz für Qualitätsdefizite darstellen. Es wurden Daten von 53.777 Primärfällen aus 274 zertifizierten Brustkrebszentren aus dem Jahr 2015 analysiert. Der häufigste Grund, keine Trastuzumab-Behandlung zu empfehlen, war die Multi- bzw. Komorbidität der Patientin.

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05/2019 Was macht die EU in Sachen Krebs?

Seit über 3 Jahrzehnten ist der Kampf gegen Krebs prioritäres gesundheitspolitisches Thema der EU. In einem aktuellen Beitrag im FORUM gibt Simone Wesselmann einen Überblick zu den europäischen Aktivitäten im Bereich Onkologie. Dabei umreißt sie die zwei unter der Beteiligung der Deutschen Krebsgesellschaft gegenwärtig laufenden Joint Actions zu Krebs (JA iPAAC, JARC). Mit Joint Actions werden internationale Empfehlungen entwickelt und Initiativen mit einem starken Versorgungsbezug gefördert, die es den Mitgliedsstaaten ermöglichen, Maßnahmen aktiv zu gestalten und diese national zu nutzen. Die Projekte werden dann im jeweiligen Land unter Berücksichtigung des eigenen Gesundheitssystems für die Weiterentwicklung gesundheitspolitischer Maßnahmen, wie z.B. der Krebsfrüherkennungsprogramme und des Nationalen Krebsplans, etabliert. Es bleibt abzuwarten, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen EU-politischen Unwägbarkeiten, ob die Europäische Kommission weitere krebsspezifische Joint Actions fördern wird.

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04/2019 Untersuchung zu sozialdienstlichen Beratungsquoten und Informationsbedarfen bei Brustkrebspatient*innen erschienen

Im von Hammerschmidt, Janßen und Sagebiel herausgegebenen Band „Quantitative Forschung in der Sozialen Arbeit“ untersuchen Christoph Kowalski und KollegInnen Zusammenhänge zwischen sozialdienstlichen Beratungsquoten und Informationsbedarfen bei BrustkrebspatientInnen zertifizierter Zentren. Es zeigt sich in den Mehrebenenanalysen, dass höhere Beratungsquoten mit geringeren Informationsbedarfen zu den sozialarbeiterischen Kernthemen finanzielle Probleme und Probleme mit der Krankenkasse einhergehen. Da hierzu keine randomisierten Studien vorliegen, ist dies zumindest als Hinweis auf den Nutzen sozialdienstlicher Beratung zu interpretieren.

04/2019 DNVF-Memorandum zur organisationsbezogenen Versorgungsforschung erschienen

Das dreiteilige Memorandum zu den Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF) ist nun unter Beteiligung der Deutschen Krebsgesellschaft in der Zeitschrift Gesundheitswesen erschienen. Christoph Kowalski war an der Kurzfassung und an „Kapitel 2 – Methodische Ansätze der organisationsbezogenen Versorgungsforschung: Zielgrößen, Datenquellen, Datenerhebung und Datenanalyse“ beteiligt.

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03/2019 Onkologische Qualität durch Telemedizin verbessern?

Eine Qualitätsanforderung für DKG-zertifizierte-Krebszentren ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. So besteht großer Kommunikationsbedarf, der potenzielle Einsatzfelder für die Telemedizin eröffnet. Ein aktueller Beitrag im Krankenhaus-Report 2019 beschreibt Chancen und Risiken bei der Implementierung von Telemedizin in der Onkologie an den Beispielen Tele-Tumorkonferenz und Telepathologie. Diese gilt es kritisch abzuwägen, damit die Telemedizin die Onkologie positiv weiterentwickelt und gleichzeitig die Qualität der Patientenversorgung erhalten bleibt.

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03/2019 Zertifizierung goes Europe

Nach 15 Jahren erfolgreicher Implementierung in Deutschland ist das Zertifizierungsprogramm der deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) bereit, den nächsten Schritt zu gehen und durch die Einführung des European Cancer Centre Certification Programme (ECC) seine Aktivitäten im nicht-deutschsprachigen Raum auszubauen. Ein aktueller Beitrag in Der Gynäkologe beschreibt, wie durch das ECC-Programme der Auf- und Ausbau und die Verbesserung der Qualität der onkologischen Versorgung in den europäischen Mitgliedstaaten unterstützt und so ein Grundstein für eine europaweit hochwertige Krebsversorgung gelegt werden kann.

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01/2019 Zusammenhang zwischen Behandlungsvolumen und Krankenhausletalität beim Lungenkarzinom belegt

Eine aktuelle Veröffentlichung zeigt anhand von Daten der DRG-Statistik, dass sich Lungenkrebsbehandlungen in Deutschland auf wenige Kliniken mit großen Fallzahlen konzentrieren und dass dies gerechtfertigt ist, denn: In den Kliniken mit wenigen chirurgischen Eingriffen zur Behandlung eines Lungentumors ist die Sterblichkeit von Patient*innen während der stationären Behandlung nach der Operation doppelt so hoch wie in etablierten großen Zentren. Mindestmengen für chirurgische Behandlungen sind beim Lungenkarzinom angemessen und bei der bereits vorhandenen Konzentration der Eingriffe umsetzbar.

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01/2019 Befragungsstudie EDIUM zu Darmkrebs erfolgreich angelaufen

Im Januar 2019 konnte die Befragungsstudie mit dem Namen EDIUM dank der engagierten Mitarbeit der beteiligten Studienzentren mit vollem Erfolg gestartet werden. Bei dem vom Innovationsausschuss des G-BA geförderten Projekt werden Darmkrebspatient*innen gebeten, über ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität zu berichten. Mithilfe von patient-reported outcomes measures (PROMs) soll so ein fairer Vergleich des Ergebnisqualität in Darmkrebszentren ermöglicht werden, um die Darmkrebsbehandlung nachhaltig zu verbessern. Alle beteiligten Projektpartner – das sind die DKG, OnkoZert, das Institut für Medizinische Statistik und Bioinformatik der Uniklinik Köln (IMSB), die Arbeitsgemeinschaft deutscher Darmkrebszentren (addz), die Selbsthilfeorganisation Deutsche ILCO e. V. und rund 100 Darmkrebszentren – freuen sich, dass das Projekt, das zunächst bis Mitte 2021 angesetzt ist, begonnen hat.

Hier geht es zur Webseite der EDIUM-Studie: www.edium-studie.de

01/2019 Neue B-CARE-Studie untersucht den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen nach einer Brustkrebserkrankung

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung von Frauen und tritt deutlich früher auf als andere Tumorarten. Viele der Betroffenen sind im erwerbsfähigen Alter, so dass die berufliche Wiedereingliederung nach der Erkrankung für viele ein wichtiges Thema ist. Rehabilitationsmaßnahmen können die berufliche Wiedereingliederung erleichtern. Jedoch zeigt sich, dass onkologische Rehabilitationsleistungen von Betroffenen in den letzten Jahren rückläufig in Anspruch genommen werden. Die hier vorgestellte B-CARE-Studie macht sich zur Aufgabe, die Faktoren für eine gelungene berufliche Wiedereingliederung nach einer Brustkrebserkrankung zu untersuchen. Dazu sollen 530 Betroffene schriftlich befragt werden. Diese aktuellen Befragungsdaten sollen dann mit Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung und Merkmalen der behandelnden Krankenhäuser verknüpft werden. Auf diese Weise sollen individuelle Erwerbsbiografien von Frauen nach einer Brustkrebserkrankung umfassend abgebildet und mögliche Ursachen gelungener beruflicher Wiedereingliederung identifiziert werden.